Unternehmungen

Osmize

Was sind nun diese Osmize?
Osmiza
Zunächst einmal sind es weder Restaurants noch landwirtschaftliche Beherbergungsbetriebe. Es sind vielmehr Lokale, in denen lokale Weine (Terrano, Vitovska, Malvasia) und gebietstypische Produkte (Eier, Würste, Salami und Käse) direkt in den Räumen und in den Kantinen der Bauern verkauft und verköstigt werden, die von ihnen auch hergestellt werden.

Die Osmiza oder Osmica ist eine slowenische Tradition, die in die Zeit von Maria Theresia von Österreich zurück reicht: Im Jahr 1784 wurde den Bauern der Verkauf von Wein und Lebensmitteln in ihren Kantinen gestattet.

Die Genehmigung zum Verkauf galt für acht aufeinanderfolgende Tage (daher das Wort Osmiza, denn auf Slowenisch sagt man für acht osem) oder ein Vielfaches von acht über die gesamte Jahresspanne. Es lag an den Bauern die Öffnungszeiten und die Preise festzulegen.

In der Provinz von Triest, v.a. im Gebiet des Karsts, gibt es etwa 50 Osmize mit unterschiedlichen Öffnungszeiten. Die offenen Osmize werden wie ehedem durch einen Laubzweig angezeigt, der gut sichtbar an der Stelle der Straße angebracht ist, an der sich die Osmiza befindet.

Wann geht man in die Osmiza?
Das ganze Jahr über! Sicherlich ist es in der warmen Jahreszeit angenehmer, die Atmosphäre unter freiem Himmel zu spüren. Aber auch bei schlechtem Wetter bringt es gute Laune, zu singen, anzustoßen und sich in Gesellschaft zu unterhalten!

Offene Osmize:

www.osmize.com